Reservierung

AGB

AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

der

HaHa Hanseatische Gastronomiebetriebe GmbH, vertreten durch die Geschäftsführer Kevin Hartjen und Björn Hansen, Stresemannstraße 375, 22761 Hamburg – nachfolgend „Betreiber” –

für den Beachclub Sonnendeck St. Pauli

 

1. Geltungsbereich

1.1

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB”) gelten für alle über die Webseite des Beachclub Sonnendeck St. Pauli (nachfolgend „Beachclub”) geschlossenen Verträge zwischen dem Betreiber und dem Kunden (nachfolgend „Gast”) über den Erwerb von Reservierungspaketen und Eintrittskarten für Veranstaltungen des Beachclubs.

1.2

Die AGB gelten in der jeweils zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung.

1.3

Abweichende Bedingungen des Gastes finden keine Anwendung, es sei denn, der Betreiber hat ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

1.4

Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).

 

2. Vertragsgegenstand

2.1

Gegenstand der über die Webseite des Beachclubs angebotenen Leistungen sind:

Reservierungspakete – Die Buchung eines exklusiven Tisches für einen bestimmten Tag und eine bestimmte Uhrzeit für bis zu 10 Personen zu einem Pauschalpreis von 300,00 € brutto (inkl. 19 % USt.). Das Reservierungspaket umfasst folgende Speisen und Getränke: Beach-Pizza, Hafen-Tapas, Fischbrötchen, Fish & Chips, Tomatenbrotsalat, Nachos mit Dips, Pommes Frites, 2 Flaschen Hauswein, 2 Karaffen Wasser sowie 10 Getränke (5 Softdrinks / 5 Biere).

Eintrittskarten – Eintrittskarten für vom Beachclub veranstaltete Veranstaltungen (nachfolgend „Tickets”) zu den jeweils auf der Webseite angegebenen Preisen.

2.2

Die Zusammenstellung des Reservierungspakets kann durch den Gast nicht verändert werden. Der Betreiber ist berechtigt, einzelne im Reservierungspaket enthaltene Speisen oder Getränke in angemessenem Umfang durch gleichwertige Produkte zu ersetzen, insbesondere wenn ein bestimmtes Produkt nicht verfügbar ist. Der Gesamtwert und die Zusammensetzung des Pakets bleiben hierdurch im Wesentlichen unverändert.

 

3. Vertragsschluss

3.1

Die Darstellung der Reservierungspakete und Tickets auf der Webseite des Beachclubs stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung (invitatio ad offerendum) dar.

3.2

Durch Anklicken der Schaltfläche „Jetzt kaufen” im letzten Schritt des Bestellprozesses gibt der Gast ein verbindliches Angebot zum Erwerb des ausgewählten Reservierungspakets bzw. der ausgewählten Eintrittskarte(n) ab. Vor Abgabe der Bestellung hat der Gast die Möglichkeit, sämtliche Angaben in der Bestellübersicht zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren.

3.3

Unmittelbar nach Eingang der Bestellung erhält der Gast eine automatische E-Mail-Bestätigung über den Zugang der Bestellung. Diese Zugangsbestätigung stellt noch keine Annahme des Vertragsangebots dar.

3.4

Der Vertrag kommt zustande, sobald der Betreiber die Bestellung durch eine gesonderte Bestätigungsmail (Buchungsbestätigung) annimmt. Der Betreiber behält sich vor, Bestellungen ohne Angabe von Gründen nicht anzunehmen.

3.5

Die für den Vertragsschluss zur Verfügung stehende Sprache ist ausschließlich Deutsch.

 

4. Preise und Zahlungsbedingungen

4.1

Die auf der Webseite angegebenen Preise verstehen sich als Bruttopreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer in Höhe von derzeit 19 %.

4.2

Der Preis für ein Reservierungspaket beträgt 300,00 € brutto (252,10 € netto zzgl. 47,90 € USt.) pro Tisch für bis zu 10 Personen.

4.3

Die Preise für Eintrittskarten ergeben sich aus den jeweiligen Angaben auf der Webseite zum Zeitpunkt der Bestellung.

4.4

Die Zahlung erfolgt über die auf der Webseite bereitgestellten Zahlungsmethoden. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den externen Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe, Limited, 1 Grand Canal Street Lower, Grand Canal Dock, Dublin, D02 H210, Irland. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser AGB werden als Zahlungsmethoden insbesondere Kreditkarte sowie weitere gängige Online-Zahlungsverfahren angeboten; das jeweils aktuelle Angebot an Zahlungsmethoden ergibt sich aus der Darstellung im Bestellprozess. Der Betreiber ist berechtigt, das Angebot an Zahlungsmethoden jederzeit anzupassen.

4.5

Im Falle der Vorauszahlung ist der Gesamtbetrag mit Zustandekommen des Vertrags gemäß Ziffer 3.4 sofort zur Zahlung fällig.

 

5. Reservierungspakete – Besondere Bedingungen

5.1

Das Reservierungspaket gilt für den vom Gast bei der Buchung gewählten Tag und die gewählte Uhrzeit. Die im Paket enthaltenen Speisen und Getränke werden am gebuchten Tag vor Ort bereitgestellt.

5.2

Die maximale Personenanzahl pro Reservierungspaket beträgt 10 Personen. Der Gast ist verpflichtet, bei der Buchung die tatsächliche Personenanzahl wahrheitsgemäß anzugeben.

5.3

Ein Anspruch auf einen bestimmten Tisch besteht nicht, sofern bei der Buchung keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.

5.4

Nicht in Anspruch genommene Bestandteile des Reservierungspakets (insbesondere einzelne Speisen oder Getränke) berechtigen nicht zu einer Preisminderung oder Erstattung.

5.5

Die im Reservierungspaket enthaltenen Speisen und Getränke sind ausschließlich zum Verzehr vor Ort bestimmt. Eine Mitnahme ist nicht gestattet.

 

6. Eintrittskarten für Veranstaltungen – Besondere Bedingungen

6.1

Die Tickets berechtigen den Inhaber zum einmaligen Zutritt zu der auf dem Ticket bezeichneten Veranstaltung am angegebenen Datum.

6.2

Der gewerbliche Weiterverkauf von Tickets ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Betreibers nicht gestattet. Eine private Weitergabe ist zulässig, sofern sie nicht zu einem höheren Preis als dem ursprünglich gezahlten Kaufpreis erfolgt.

6.3

Der Betreiber ist Veranstalter der angebotenen Veranstaltungen. Änderungen des Veranstaltungsprogramms, die den Gesamtcharakter der Veranstaltung nicht wesentlich verändern, berechtigen nicht zum Rücktritt vom Vertrag oder zur Erstattung des Ticketpreises.

6.4

Bei Absage einer Veranstaltung durch den Betreiber erhält der Gast den Ticketpreis erstattet. Weitergehende Ansprüche, insbesondere auf Ersatz von Reise- oder Unterkunftskosten, sind ausgeschlossen, soweit der Betreiber die Absage nicht zu vertreten hat.

6.5

Bei Verlegung einer Veranstaltung behalten die erworbenen Tickets grundsätzlich ihre Gültigkeit für den neuen Termin. Ist dem Gast die Wahrnehmung des Ersatztermins nachweislich nicht zumutbar, kann er innerhalb von 14 Tagen nach Bekanntgabe der Verlegung die Erstattung des Ticketpreises verlangen.

 

7. Stornierung und Umbuchung

7.1

Da sowohl die Reservierungspakete als auch die Eintrittskarten Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen bzw. die Lieferung von Speisen und Getränken betreffen und jeweils für einen spezifischen Termin gebucht werden, besteht gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB kein Widerrufsrecht (vgl. hierzu im Einzelnen Ziffer 8). Die Buchung ist daher mit der Bestätigung gemäß Ziffer 3.4 verbindlich.

7.2

Umbuchungen auf einen anderen Termin sind nur nach vorheriger Absprache mit dem Betreiber und nur bei Verfügbarkeit möglich. Ein Anspruch auf Umbuchung besteht nicht.

7.3

Im Falle des Nichterscheinens des Gastes (No-Show) besteht kein Anspruch auf Erstattung oder Gutschrift des Buchungspreises.

 

8. Widerrufsrecht

8.1 Ausschluss des Widerrufsrechts bei Reservierungspaketen

Bei dem Vertrag über ein Reservierungspaket handelt es sich um einen Vertrag zur Lieferung von Speisen und Getränken sowie zur Erbringung weiterer Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wobei der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin vorsieht. Gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB besteht für solche Verträge kein Widerrufsrecht. Die Buchung eines Reservierungspakets ist daher nach Zustandekommen des Vertrags verbindlich und verpflichtet zur Zahlung des vereinbarten Preises.

8.2 Ausschluss des Widerrufsrechts bei Eintrittskarten

Bei dem Vertrag über den Erwerb von Eintrittskarten handelt es sich um einen Vertrag zur Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wobei der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin vorsieht. Gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB besteht für solche Verträge kein Widerrufsrecht. Die Bestellung von Eintrittskarten ist daher nach Zustandekommen des Vertrags verbindlich und verpflichtet zur Abnahme und Bezahlung der bestellten Karten.

8.3 Hinweis

Der Ausschluss des Widerrufsrechts ist dadurch gerechtfertigt, dass der Betreiber Kapazitäten (Tische, Speisen, Getränke, Veranstaltungsplätze) für den spezifischen Termin bereitstellt, die er im Falle eines Widerrufs möglicherweise nicht mehr anderweitig nutzen kann (vgl. BGH, Urt. v. 13.07.2022 – VIII ZR 317/21 und VIII ZR 329/21; EuGH, Urt. v. 31.03.2022 – C-96/21; Erwägungsgrund 49 der Verbraucherrechterichtlinie 2011/83/EU).

 

9. Hausordnung und Verhaltensregeln

9.1

Der Gast verpflichtet sich, die Hausordnung des Beachclubs zu beachten und den Anweisungen des Personals Folge zu leisten.

9.2

Der Betreiber ist berechtigt, dem Gast bei Verstößen gegen die Hausordnung oder bei inakzeptablem Verhalten, das andere Gäste erheblich beeinträchtigt oder den Veranstaltungsablauf stört, den Zutritt zu verweigern oder ihn des Geländes zu verweisen. In diesem Fall besteht kein Anspruch auf Erstattung des Buchungspreises oder des Ticketpreises.

9.3

Das Mitbringen eigener Speisen und Getränke ist nicht gestattet.

 

10. Haftung

10.1

Der Betreiber haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Betreibers, seiner gesetzlichen Vertreter oder seiner Erfüllungsgehilfen beruhen. Ebenso haftet der Betreiber unbeschränkt für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen, sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

10.2

Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Gast regelmäßig vertrauen darf (sog. Kardinalpflichten), haftet der Betreiber auch bei einfacher Fahrlässigkeit, jedoch beschränkt auf den Ersatz des vorhersehbaren, vertragstypischen Schadens.

10.3

Eine darüber hinausgehende Haftung des Betreibers für Schäden, die auf einfacher Fahrlässigkeit beruhen, ist ausgeschlossen.

10.4

Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen und -ausschlüsse gelten auch zugunsten der Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen des Betreibers.

10.5

Der Betreiber haftet nicht für eingebrachte Gegenstände des Gastes, es sei denn, der Verlust oder die Beschädigung beruht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Betreibers oder seiner Mitarbeiter.

 

11. Datenschutz

11.1

Der Betreiber verarbeitet personenbezogene Daten des Gastes im Rahmen der Vertragsabwicklung gemäß den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG).

11.2

Einzelheiten zur Verarbeitung personenbezogener Daten sind der Datenschutzerklärung des Beachclubs zu entnehmen, die auf der Webseite unter https://www.sonnendeck-stpauli.de/de/datenschutz abrufbar ist.

11.3

Zur Abwicklung des Zahlungsvorgangs übermittelt der Betreiber die hierfür erforderlichen personenbezogenen Daten des Gastes (insbesondere Name, Bestelldaten und Zahlungsinformationen) an den externen Zahlungsdienstleister PAYONE GmbH, Fraunhoferstraße 2–4, 24118 Kiel. Die Übermittlung erfolgt zur Erfüllung des Vertrags auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DS-GVO. PAYONE verarbeitet die übermittelten Daten als eigenständig Verantwortlicher für Zwecke der Zahlungsabwicklung; es gelten insoweit auch die Datenschutzhinweise von PAYONE. Näheres ergibt sich aus der Datenschutzerklärung des Betreibers.

 

12. Schlussbestimmungen

12.1

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Gegenüber Verbrauchern mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union bleiben die zwingenden Bestimmungen des Rechts des Aufenthaltsstaates hiervon unberührt.

12.2

Sofern der Gast Unternehmer im Sinne des § 14 BGB ist, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis Hamburg.

12.3

Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle ist der Betreiber weder verpflichtet noch bereit.

12.4

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt die gesetzliche Regelung.

12.5

Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.

 

(Stand: April 2026)

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